Artischocke (Cynara scolymus)

Der essbare Teil der Artischocke sind die ganz kleinen zarten Blütenknospen, die hierzulande nur im Sommer in gut sortierten Feinkostläden erhältlich sind. Je jünger die Knospen sind, desto aromatischer ist ihr Geschmack. Bei den größeren Blüten werden nur die unteren fleischigen Anteile der Schuppenblätter sowie die Blütenböden gegessen. Artischocken sind auch als Konserve erhältlich (Artischockenherzen).
Zubereitungsarten:
roh mit Dipp, auf Pizza, im Salat, …
Gesundheit:
Artischocken wird eine appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben. Der enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an.
Relevanz bei Unverträglichkeiten:

  • Lebensmittel enthält Gluten
  • Lebensmittel enthält Gluten
  • Lebensmittel enthält Gluten
  • Bei Beifuß-Allergikern kann es in seltenen Fällen zu einer Kreuzallergie mit Artischocken kommen.
    Artischocken werden auch in Fertiggerichten wie Tiefkühlpizza, Salaten, Pesto, Dipps und Soßen verwendet.
    Auch bei der Herstellung des Kräuterlikörs Cynar werden Artischocken verarbeitet.
    Bei einer Fruktose-Intoleranz sind Artischocken weniger geeignet.
    Wussten Sie schon?
    Eine Artischocke kann man auch zum Blühen bringen. Einfach ins Wasser stellen, nach einigen Tagen entfaltet sich die große lilafarbene Blüte.
    Achtung: Wenn sie aufgeblüht ist, kann man die Artischocke nicht mehr essen.