Reizdarmsyndrom

Einige Symptome können das Ergebis einer IgG-Nahrungsmittelallergie sein

Das Reizdarmsyndrom ist eine Störung, bei der Durchfälle, Verstopfung, Bauchschmerzen, Blähungen und andere Darmprobleme auftreten. Die Lebensqualität wird dadurch oft erheblich eingeschränkt.

Nach dem heutigen Stand der Forschung kann das Reizdarmsyndrom viele Ursachen haben. Die Therapie beruht vor allem auf dem Einsatz von Medikamenten, die die Darmfunktion beeinflussen und damit die Symptome unter Kontrolle halten.

Da die Reizdarmsymptomatik mitunter mit dem Verzehr bestimmter Lebensmittel in Verbindung gebracht wird, entwickeln viele Betroffene komplizierte und stark einschränkende Diäten – ein weiterer Verlust an Lebensqualität.

Einige Symptome des Reizdarmsyndroms könnten das Resultat einer verzögerten Nahrungsmittelallergie sein. Hinweise darauf wurden in der Studie „Food elimination based on IgG antibodies in irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial“ von Atkinson et al. 2003 gefunden (Gut 2004; 53:1459-1464). In der Studie wurde bei Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) eine Verbesserung des Gesundheitszustand und des Reizdarmsyndrom durch eine Auslassdiät – welche auf einem IgG-Test gestützt wurde – erzielt.

Studienteilnehmer waren Patienten mit unkomplizierten Formen des RDS. Ausgeschlossen von der Studie waren u. a. Patienten, die außerdem eine Zöliakie, Laktoseintoleranz oder ernsthaftere weitere Erkrankungen aufwiesen. Teilgenommen haben 150 Patienten, abgeschlossen haben die Studie 131 Patienten, die über 12 Wochen zur Hälfte eine vorgetäuschte Diät erhielten und zur anderen Hälfte eine Diät, bei der Nahrungsmittel ausgelassen wurden, für welche ein erhöhter IgG-Spiegel festgestellt worden war. Untersucht wurde u. a. der Schweregrad der Symptome. Statistisch signifikant waren insbesondere die Verringerung der Symptome bei Patienten, die sich vollständig an die Diät hielten. Die Studie mündete in dem Ergebnis, dass die Auslass-Diät auf der Grundlage der erhöhten IgG-Werte wirksam zur Symptomreduktion beitragen kann und weitere wissenschaftliche Untersuchungen empfehlenswert sind.

Weitere Hinweise ergeben sich aus der Studie „The value of eliminating foods according to food-specific Immunoglobulin G antibodies in Irritable Bowel Syndrome with Diarrhoea“ von Hon Guo et. al. 2010 (The Journal of International Medical Research 2012; 40:204-210). In dieser Studie wurde für 77 Patienten mit RDS mit Diarrhö und ohne sonstige Begleiterkrankungen im Vergleich zu einer Gruppe von 26 Patienten ohne RDS ein signifikant größerer Anteil von RDS-Patienten mit erhöhtem IgG-Spiegel im Vergleich zu Personen ohne RDS festgestellt. Die nachfolgende Ausschlussdiät auf Grundlage der erhöhten IgG-Werte bei 35 Patienten brachte eine signifikante Verbesserung der RDS-Beschwerden mit sich. Da die Ausschlussdiät in der Studie als einfache und wirksame der Behandlung eingeschätzt wird, schließt die Studie mit der Empfehlung wissenschaftliche Untersuchungen mit größeren Patientengruppen fortzusetzen.

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