Bärlauch (Allium ursinum)

Die Saison für Bärlauch ist je nach Region ab März, wenn die ersten frischen Blätter austreiben bis zur Blüte im Mai oder bis spätestens nach der Ausreifung der Samen Anfang Juli. Da der Bärlauch beim Erhitzen seine Wirkung verliert, wird er am besten roh verzehrt.
Verwendung:
Roh als Brotbelag, in Salaten, Kräuterquark, Semmelknödel, Kräuterbutter, Soßen, Suppen, zu Nudelgerichten, als Pesto
Gesundheit:
Dem Bärlauch werden schon seit langer Zeit große Heilwirkungen zugeschrieben. So soll er entschlackend, entgiftend für den Magen-Darm-Trakt sein und außerdem blutreinigende Eigenschaften besitzen. Auch bei hohem Blutdruck und Arteriosklerose wirkt er lindernd.
Tipp:
Die Blätter des Bärlauchs sehen denen der giftigen Maiglöckchen ähnlich. Diese sind jedoch fester. Außerdem ist der Bärlauch leicht an seinem typischen Knoblauchgeruch zu erkennen.
Relevanz bei Unverträglichkeiten:

  • Lebensmittel enthält Gluten
  • Lebensmittel enthält Gluten
  • Lebensmittel enthält Gluten
  • Lebensmittel enthält Gluten
  • Ersatz: Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Schnittlauch, Knoblauch, andere Frühlingskräuter wie Löwenzahn, Spitzwegerich, Sauerampfer, …
    Wussten Sie schon?
    Seinen Namen hat der Bärlauch der Überlieferung nach deshalb, weil sich die Bären nach ihrem langen Winterschlaf genüsslich über diese ersten frischen Frühjahrsvitamine hermachten.